Mehrweg bleibt weit hinter den Zielen zurück
Die Entwicklung des deutschen Getränkemarktes zeigt, dass die Mehrwegquote trotz gesetzlicher Zielvorgaben weiterhin deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Die Entwicklung des deutschen Getränkemarktes zeigt, dass die Mehrwegquote trotz gesetzlicher Zielvorgaben weiterhin deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Ein Forschungsteam der TU Bergakademie Freiberg hat eine kompostierbare Alternative zu herkömmlichen Leiterplatten entwickelt.

Die SSI Schäfer Plastics GmbH hat den Müllgroßbehälter GMT Duron mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern vorgestellt.

Die Renewable Materials Conference 2026 findet vom 22. bis 24. September 2026 in Siegburg bei Köln statt und wird zusätzlich online übertragen.

Ab dem 19. Juli 2026 dürfen Hersteller in der Europäischen Union unverkaufte Textilien und Schuhe nicht mehr vernichten.

Die Moerschen Mobile Aufbereitung GmbH übernimmt den exklusiven Vertrieb der Mineraliklösungen der Eggersmann Impaktor GmbH in Westdeutschland.

Mit einem umfangreichen Gesetzespaket will die Bundesregierung das Umweltrecht modernisieren und Verwaltungsverfahren beschleunigen.

Die ASA bewertet den Referentenentwurf für das Gesetz zur Stärkung eines modernen, digitalen und wirksamen Umweltschutzes sowie die begleitende Verordnung grundsätzlich positiv.

Der bvse fordert Nachbesserungen an der geplanten zwölften Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Die geplante Einführung einer Plastiksteuer im Rahmen der Haushaltskonsolidierung stößt auf Kritik der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen.

Biogene Abfälle gehören zu den größten bislang unterschätzten Rohstoffquellen der europäischen Kreislaufwirtschaft. Lebensmittelreste, Holzabfälle, Klärschlamm und landwirtschaftliche Reststoffe fallen in enormen Mengen an, werden aber noch häufig verbrannt oder deponiert. Die Studie „Assessing the potential to enhance the circularity of bio-based waste" von Magellan Circle und 3drivers zeigt, dass mehr als die Hälfte dieser Materialien grundsätzlich höherwertig genutzt werden könnte. Entscheidend dafür sind eine bessere getrennte Sammlung, neue Verwertungstechnologien und klare politische Rahmenbedingungen für eine zirkuläre Bioökonomie.

Mit der Zustimmung des Europäischen Parlaments und der formalen Annahme durch den Rat ist die neue EU-Altfahrzeug-Verordnung zu Anforderungen an die Kreislaufwirtschaft bei der Fahrzeugkonstruktion und der Entsorgung von Altfahrzeugen politisch beschlossen.

Glasrecycling zählt zu den erfolgreichsten Recyclingprozessen. Glas kann beliebig oft wie-der eingeschmolzen werden, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Die Sammelquoten sind seit vielen Jahren hoch. Darüber hinaus werden beim Einsatz von recycelten Glasscherben im Vergleich zur Neuproduktion deutlich weniger Energie und Rohstoffe benötigt.

Lebensmittelverluste verursachen entlang der globalen Lieferketten enorme wirtschaftliche und ökologische Schäden. Die Studie „Making the invisible visible" von Avery Dennison kommt zu dem Ergebnis, dass allein im Einzelhandel und in der vorgelagerten Lieferkette jährlich wirtschaftliche Verluste in Höhe von rund 540 Milliarden US-Dollar entstehen. Neue digitale Technologien versprechen mehr Transparenz über Bestände, Haltbarkeit und Warenströme.

Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Umweltverschmutzung bilden eine zusammenhängende „dreifache planetare Krise".

Das europäische Forschungsprojekt REACT entwickelt ein Verfahren, mit dem sich Ethylen aus industriellen Kohlendioxid-Emissionen herstellen lässt.

Wirbelstromabscheider gehören zu den zentralen Aggregaten moderner Sortieranlagen für Haus-, Gewerbe- und Verpackungsabfälle.

Die Stahlindustrie gehört weltweit zu den größten industriellen Emittenten von Treibhausgasen. Neben neuen Produktionsverfahren und einer klimafreundlichen Energieversorgung bietet insbesondere die Kreislaufwirtschaft große Chancen zur Emissionsminderung. Die Studie „Circular Economy can substantially reduce EU steel supply chain emissions: A quality-focused circularity assessment" niederländischer und spanischer Wissenschaftler*innen zeigt, dass durch Materialeffizienz, längere Produktlebensdauern und hochwertiges Recycling der Stahlbedarf in Europa deutlich sinken und der Anteil von Sekundärstahl massiv steigen könnte. Entscheidend ist dabei nicht nur die Menge des verfügbaren Schrotts, sondern vor allem seine Qualität. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlicht.