Standards für Reifenabrieb-Analyse
Ein Fraunhofer-Konsortium hat im Forschungsprojekt „Technologieplattform für Reifenabrieb und dessen Emissionsidentifikation im Straßenverkehr (TERIS)" den ersten Projektmeilenstein erreicht.

Ein Fraunhofer-Konsortium hat im Forschungsprojekt „Technologieplattform für Reifenabrieb und dessen Emissionsidentifikation im Straßenverkehr (TERIS)" den ersten Projektmeilenstein erreicht.

Tomra Recycling erweitert den Einsatzbereich seines sensorbasierten Sortiersystems Autosort Pulse.

Wenn Schredder, Schrottschere und Gleisanschluss ineinandergreifen, prägt die Leistungsfähigkeit der Umschlagmaschinen den Prozess.

PreZero Portugal hat die vollständige Übernahme des Recyclingunternehmens Tratris abgeschlossen.

Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcenschonung, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend ist jedoch, ob sich daraus bereits heute belastbare wirtschaftliche Vorteile für Unternehmen ableiten lassen.

Die bundesweite Aufklärungskampagne Deutschland trennt hat ihre Tour durch Deutschland abgeschlossen.

Ende Juni hat das BMUKN einen Referentenentwurf zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vorgelegt.

Falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien stellen ein zunehmendes Sicherheitsrisiko für die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft in Europa dar.

Das aktuelle Sondergutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen kommt zu dem Ergebnis, dass die Umsetzung des Umweltrechts in Deutschland erhebliche Defizite aufweist.

Die geplante europäische Altfahrzeugverordnung kann die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Nach Auffassung des BDE sollte die Verordnung insbesondere die stoffliche Verwertung von Metallen weiter fördern.

Deutschland verfügt über einen umfassenden Rechtsrahmen für die Kreislaufwirtschaft. Aber die Recyclingpotenziale bleiben dennoch oft ungenutzt. Das Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität: Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik" zeigt, dass nicht fehlende Vorschriften das zentrale Problem darstellen, sondern deren unzureichende Umsetzung.

Das BMUKN baut seine Zusammenarbeit mit Interpol im Kampf gegen grenzüberschreitende Umweltkriminalität weiter aus.

Die Kenntnis der Kathodenchemie entscheidet zunehmend über die Effizienz moderner Recyclingprozesse. Die bisherige Praxis, heterogene Batterien gemeinsam zu verarbeiten, führt zu komplexen Stoffströmen und sinkender Metallausbeute. Die Studie „Identification of waste lithium-ion battery cell chemistry for recycling" finnischer Wissenschaftler zeigt, dass neue Diagnoseverfahren wie die Incremental Capacity Analysis erstmals eine nicht destruktive Vorsortierung ermöglichen können. Die Studie wurde in „Waste Management" veröffentlicht.

Die Göppinger Unternehmensgruppe „DU: Willkommen in der Umwelt" hat auf dem Betriebshof in Ebersbach (an der Fils) eine neue Pyrolyseanlage in Betrieb genommen.

Die globalen Klimadaten der Weltorganisation für Meteorologie für 2025 zeigen eine deutliche Beschleunigung zentraler Trends von steigenden Treibhausgaskonzentrationen über Rekordtemperaturen bis hin zu einem wachsenden Energie-ungleichgewicht im Erdsystem. Diese Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen für industrielle Wertschöpfungsketten.

Das Diskussionspapier „A post-2030 climate policy framework fit for reaching the EU climate targets" des Umweltbundesamtes zeigt, dass die europäische Klimaschutzarchitektur nach 2030 deutlich präziser, kohärenter und belastbarer ausgestaltet werden muss, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 tatsächlich zu erreichen.

Die Welt steht an einem Wendepunkt im Umgang mit wachsendem Abfall. Schlechte Abfallbewirtschaftung hat erhebliche Folgen, bietet aber zugleich Chancen: Investitionen in nachhaltige und effiziente Systeme können Wachstum, Arbeitsplätze und Innovation fördern. Besonders die Kreislaufwirtschaft, die auf Wiederverwendung und Werterhalt setzt, kann Abfall in einen Motor nachhaltiger Entwicklung verwandeln. Der Bericht „What a Waste 3.0" der World Bank Group liefert dazu aktuelle Daten und Analysen zu globalen Trends im Abfallmanagement.

Wie die Studie „High voltage selective fragmentation on Swedish mineral fraction of incineration bottom ash (MIBA)" von Wissenschaftler*innen aus Schweden und der Schweiz zeigt, eröffnet die Hochspannungs-Fragmentierung neue Perspektiven für die Rückgewinnung von Metallen aus Müllverbrennungsaschen. Zusätzliche Metallgehalte von bis zu 2,2 Prozent konnten erschlossen werden, während gleichzeitig neue, homogenere Stoffströme entstehen. Doch regulatorische Grenzen und materialtechnische Herausforderungen bremsen die industrielle Umsetzung bislang aus. Die Studie wurde in „Waste Management" veröffentlicht.