Update für das Kreislaufwirtschaftsgesetz
Ende Juni hat das BMUKN einen Referentenentwurf zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vorgelegt.

Ende Juni hat das BMUKN einen Referentenentwurf zur Änderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes vorgelegt.

Falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien stellen ein zunehmendes Sicherheitsrisiko für die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft in Europa dar.

Die bundesweite Aufklärungskampagne Deutschland trennt hat ihre Tour durch Deutschland abgeschlossen.

Anlagenbauer Stadler verankert den Chat-Bot ChatGPT von OpenAI unternehmensweit und beschleunigt so Abläufe in vielen Bereichen.

Nach aktuellen Erhebungen entstanden in Deutschland insgesamt 10,9 Millionen Tonnen Eisenhüttenschlacken als Nebenprodukte der Stahlherstellung.

Die ARA und die Austria Glas Recycling GmbH veröffentlichen am 7. Juli 2026 die Ausschreibung für die Sammlung von Verpackungsabfällen ab dem 1. Januar 2028.

Das aktuelle Sondergutachten des Sachverständigenrats für Umweltfragen kommt zu dem Ergebnis, dass die Umsetzung des Umweltrechts in Deutschland erhebliche Defizite aufweist.

Die geplante europäische Altfahrzeugverordnung kann die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor stärken. Nach Auffassung des BDE sollte die Verordnung insbesondere die stoffliche Verwertung von Metallen weiter fördern.

Deutschland verfügt über einen umfassenden Rechtsrahmen für die Kreislaufwirtschaft. Aber die Recyclingpotenziale bleiben dennoch oft ungenutzt. Das Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) „Umweltrecht zwischen Anspruch und Realität: Implementation als Kernaufgabe von Umweltpolitik" zeigt, dass nicht fehlende Vorschriften das zentrale Problem darstellen, sondern deren unzureichende Umsetzung.

Das BMUKN baut seine Zusammenarbeit mit Interpol im Kampf gegen grenzüberschreitende Umweltkriminalität weiter aus.

Deutschland, Frankreich und die Niederlande haben beim EU-Umweltrat in Luxemburg ein gemeinsames Vorgehen gegen Ultra Fast Fashion gefordert.

Mit dem Aktionsplan zur Senkung der Baukosten setzt das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen auf eine stärkere Nutzung von Sekundärrohstoffen im Hochbau.

Die Göppinger Unternehmensgruppe „DU: Willkommen in der Umwelt" hat auf dem Betriebshof in Ebersbach (an der Fils) eine neue Pyrolyseanlage in Betrieb genommen.

Die globalen Klimadaten der Weltorganisation für Meteorologie für 2025 zeigen eine deutliche Beschleunigung zentraler Trends von steigenden Treibhausgaskonzentrationen über Rekordtemperaturen bis hin zu einem wachsenden Energie-ungleichgewicht im Erdsystem. Diese Entwicklungen bleiben nicht ohne Folgen für industrielle Wertschöpfungsketten.

Das Diskussionspapier „A post-2030 climate policy framework fit for reaching the EU climate targets" des Umweltbundesamtes zeigt, dass die europäische Klimaschutzarchitektur nach 2030 deutlich präziser, kohärenter und belastbarer ausgestaltet werden muss, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 tatsächlich zu erreichen.

Die Welt steht an einem Wendepunkt im Umgang mit wachsendem Abfall. Schlechte Abfallbewirtschaftung hat erhebliche Folgen, bietet aber zugleich Chancen: Investitionen in nachhaltige und effiziente Systeme können Wachstum, Arbeitsplätze und Innovation fördern. Besonders die Kreislaufwirtschaft, die auf Wiederverwendung und Werterhalt setzt, kann Abfall in einen Motor nachhaltiger Entwicklung verwandeln. Der Bericht „What a Waste 3.0" der World Bank Group liefert dazu aktuelle Daten und Analysen zu globalen Trends im Abfallmanagement.

Wie die Studie „High voltage selective fragmentation on Swedish mineral fraction of incineration bottom ash (MIBA)" von Wissenschaftler*innen aus Schweden und der Schweiz zeigt, eröffnet die Hochspannungs-Fragmentierung neue Perspektiven für die Rückgewinnung von Metallen aus Müllverbrennungsaschen. Zusätzliche Metallgehalte von bis zu 2,2 Prozent konnten erschlossen werden, während gleichzeitig neue, homogenere Stoffströme entstehen. Doch regulatorische Grenzen und materialtechnische Herausforderungen bremsen die industrielle Umsetzung bislang aus. Die Studie wurde in „Waste Management" veröffentlicht.

Interzero will künftig lebensmitteltaugliche Rezyklate aus Polypropylen-Verpackungen gewinnen, die über den Gelben Sack gesammelt werden. Hintergrund sind die Anforderungen der europäischen PPWR, die schrittweise verbindliche Rezyklatquoten für Kunststoffverpackungen einführt.