Studie analysiert Kreislaufwirtschaft der Holzindustrie
Die Kreislaufwirtschaft gewinnt für die Holzindustrie zunehmend an Bedeutung.

Die Kreislaufwirtschaft gewinnt für die Holzindustrie zunehmend an Bedeutung.

Nach dem Brand Ende Januar 2026 hat die Source One Plastics GmbH den Wiederbetrieb ihrer Sortier- und Recyclinganlage in Eicklingen eingeleitet.

Das Forschungsprojekt ETH-Soil unterstützt den Aufbau einer regionalen Wertschöpfungskette für organische Düngemittel in Äthiopien.

Die Advanced Recycling Conference 2026 findet am 17. und 18. November 2026 in Köln sowie online statt.

Die Entwicklung des deutschen Getränkemarktes zeigt, dass die Mehrwegquote trotz gesetzlicher Zielvorgaben weiterhin deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Die Renewable Materials Conference 2026 findet vom 22. bis 24. September 2026 in Siegburg bei Köln statt und wird zusätzlich online übertragen.

Erneuerbarer Kohlenstoff gilt als ein Schlüssel, um die Kunststoff- und Chemieindustrie von fossilen Rohstoffen zu befreien. Damit bildet er zugleich eine wichtige Grundlage für die Zukunft der Recyclingwirtschaft. Aktuelle EU-Regelwerke setzen Hürden für bio-basierte Rohstoffe, für die Nutzung von CO₂ und für neue Recyclingmethoden. Die Analyse „Policy barriers for renewable carbon uptake" der Renewable Carbon Initiative zeigt, wo regulatorische Regelungen Investitionen bremsen.

Mit einem umfangreichen Gesetzespaket will die Bundesregierung das Umweltrecht modernisieren und Verwaltungsverfahren beschleunigen.

Die ASA bewertet den Referentenentwurf für das Gesetz zur Stärkung eines modernen, digitalen und wirksamen Umweltschutzes sowie die begleitende Verordnung grundsätzlich positiv.

Der bvse fordert Nachbesserungen an der geplanten zwölften Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).

Die geplante Einführung einer Plastiksteuer im Rahmen der Haushaltskonsolidierung stößt auf Kritik der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen.

Biogene Abfälle gehören zu den größten bislang unterschätzten Rohstoffquellen der europäischen Kreislaufwirtschaft. Lebensmittelreste, Holzabfälle, Klärschlamm und landwirtschaftliche Reststoffe fallen in enormen Mengen an, werden aber noch häufig verbrannt oder deponiert. Die Studie „Assessing the potential to enhance the circularity of bio-based waste" von Magellan Circle und 3drivers zeigt, dass mehr als die Hälfte dieser Materialien grundsätzlich höherwertig genutzt werden könnte. Entscheidend dafür sind eine bessere getrennte Sammlung, neue Verwertungstechnologien und klare politische Rahmenbedingungen für eine zirkuläre Bioökonomie.

Durch die Brikettierung von Schleifschlämmen führt der Wälzlagerhersteller SKF Kühlschmierstoffe (KSS) nahezu vollständig in den Produktionskreislauf zurück.

Laut der Studie „Transforming textile waste into materials using fungi"könnten textile Abfallströme künftig nicht mehr primär als Entsorgungsproblem, sondern als Rohstoffbasis für neue Verbundwerkstoffe betrachtet werden. Forschende der Universität Wien und der Estonian University of Life Sciences haben nachgewiesen, dass Pilzmyzelien Altkleider zu belastbaren Laminatstrukturen verbinden können, deren mechanische Eigenschaften deutlich über bisherigen Myzelwerkstoffen liegen. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recyc-ling" veröffentlicht.

Ein internationales Forschungsteam schlägt mit Sustainability Robotics ein neues Forschungsgebiet vor.

Mit der Novellierung der Industrieemissionsrichtlinie rücken Deponien erneut in den Fokus europäischer Umweltpolitik. Der aktuelle Stand der Technik zeigt: Moderne Anlagen leisten bereits heute einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig bestehen weiterhin erhebliche Potenziale, insbesondere bei Altdeponien. Die Studie „Stand der Technik der Abfallablagerung auf Deponien in Deutschland und deren Beitrag zum Klimaschutz zur Vorbereitung der Arbeiten für ein BVT-Merkblatt Deponien" von IFAS und HiiCCE im Auftrag des Umweltbundesamts präsentiert eine umfassende Bestandsaufnahme und zeigt, welche technischen und regulatorischen Entwicklungen die Branche künftig prägen werden.

Der Einsatz von Faserverbundwerkstoffen wächst weltweit rasant. Doch mit der steigenden Produktion nehmen auch Energieverbrauch, Materialverluste und Abfallmengen deutlich zu. Die Studie "Mapping the global flow of fiber-reinforced polymer composites and supply chain energy requirements" amerikanischer Wissenschaftler*innen zeigt im Detail, wie viel Energie die Herstellung von Composites tatsächlich benötigt, wo entlang der Lieferkette große Mengen Produktionsabfälle entstehen und warum Recycling bislang nur eine Nebenrolle spielt. Die Studie wurde in „Resources, Conservation & Recycling" veröffentlicht.

Ein Forschungsteam der TU Bergakademie Freiberg hat eine kompostierbare Alternative zu herkömmlichen Leiterplatten entwickelt.